Barrierefreiheit: Die 10 häufigsten technischen Lücken auf Websites
Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Menschen deine Website nutzen können – auch mit Screenreader, Tastatur oder Sehschwäche. Viele Barrieren sind technisch einfach zu beheben.
Die häufigsten Probleme
1. Bilder ohne Alternativtext. 2. Zu geringe Farbkontraste. 3. Formularfelder ohne Beschriftung. 4. Fehlende Sprachangabe im HTML. 5. Unlogische Überschriftenstruktur. 6. Nicht per Tastatur bedienbare Menüs. 7. Fehlender sichtbarer Fokus. 8. Links mit nichtssagendem Text wie „hier klicken“. 9. Videos ohne Untertitel. 10. Pop-ups, die sich nicht schließen lassen.
Schnelle Verbesserungen
Ergänze aussagekräftige Alt-Texte für inhaltlich relevante Bilder, setze das lang-Attribut im HTML, verknüpfe jedes Formularfeld mit einem label und prüfe deine Farbkombinationen mit einem Kontrast-Tool. Für Fließtext empfiehlt die WCAG ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1.
Automatisiert vs. manuell
Automatisierte Tools finden nur einen Teil der Barrieren. Ob ein Alt-Text sinnvoll ist oder ein Menü per Tastatur logisch bedienbar ist, erfordert manuelle Tests. Ein automatisierter Scan allein belegt daher keine vollständige Barrierefreiheit.
Warum es sich lohnt
Barrierefreie Websites erreichen mehr Menschen, sind oft besser strukturiert und profitieren damit häufig auch bei Suchmaschinen. Für viele Onlineshops gelten seit dem 28. Juni 2025 zudem Anforderungen aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
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Häufige Fragen
Passende Leistung: Garanly Accessibility – Prüfung und Verbesserung digitaler Barrierefreiheit.
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.
